Schlagwort: Landschaft

Gestern gab es einen Bilder-Review der vergangenen Islandreise. Leider hatte ich keine Zeit und konnte nicht teilnehmen. Ihr dürft Euch das Video aber gerne ansehen, mein ausgewähltes Foto wird auch besprochen.

Bilder-Review auf youtube:
Anmerkungen:
Einstellungen
Einstellungen

Meine Bildbearbeitung fielen moderat aus (Werte siehe Bild). Ich habe alle Einstellungen im Bibliotheksmodul von Lightroom mit der ad-hoc-Endwicklung gemacht. Das war es schon. Die verschiedenen Blautöne sind im Bild, nur hervorgehoben durch die Kontrastverstärkung und ein wenig Dynamik. Die im Video angesprochene Vignettierung am oberen Bildrand stammt durch den aufgesetzten Grauverlaufsfilter. Und wieder bewahrheitet sich die alte Fotografenweisheit: alles, was du bereits beim Fotografieren machen kannst, ist besser als eine nachträgliche Bearbeitung am Rechner.

 
Vorher/Nachher – Bild

vorher_nachher

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Ich hatte natürlich die GoPro in Island dabei. Schliesslich musste wollte ich für die Liebste daheim ein paar bewegte Bilder einfangen. Viel Spaß beim anschauen.

Das Video:
Musik:

Inside Outside“ by snowflake CC BY NC

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Iceland 2014 #5

Zwischen den Kontinenten

Auf der Fahrt in den Þingvellir Nationalpark, fahren wir wieder durch Schnee & Eis. Von oben und unten. White out. Ich erkenne keinen Horizont mehr. Die Straße auf der wir fahren wird wenig später gesperrt. Stellenweise liegen Autos im Graben – von der Fahrbahn geweht oder die gelben Markierungen übersehen.
Im Park stapfen wir durch den Schnee zu einem schönen, aber schwierig zu fotografierenden Wasserfall, der teilweise eingefroren ist. Der Weg führt uns zwischen der europäischen und amerikanischen Kontinentalplatte hindurch zurück zum Bus.

Vereister Wasserfall:

Vereister Wasserfall

Jetzt wird es Zeit sich aufzuwärmen. Wir fahren zur blauen Lagune. Während unsere Köpfe von Wind und Eis malträtiert werden, liegt der Rest des Körpers in bis zu 40°C warmen Wasser. Wenn wir nicht zum Hotel zurück müssten, würden wir hier noch länger bleiben. Mich wundert es nicht, als ich höre, dass die meisten Isländer dafür eine Jahreskarte besitzen.
Nach dem wir wieder im Hotel sind, gehen wir zum Abschluss noch einmal Essen.., beim Bürgermeister, d.h. wir essen im Rathaus. An einem wundervoll eingedeckten Tisch lassen wir noch einmal die Reise Revue passieren.

Gruppenbild in der blauen Lagune:

In der blauen Lagune

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Iceland 2014 #4

Wenn Dir das Wetter nicht gefällt.., warte 10 min.

Der Tag beginnt, wie der gestrige aufgehört hat: mit schlechtem Wetter. Als es hell wird, können wir wenigstens erkennen, dass das Hotel an der Küste liegt. Eine erste Tour führt uns zum Lavastrand. „Angeblich“ sollen hier riesige Basaltsteelen im Wasser stehen. Wir müssen das mal so glauben – zu sehen sind sie in dieser Waschküche nicht. Das Meer brüllt gegen den Strand und ich holte mir fast wieder nasse Füße beim Versuch, besonders dicht an die Fotomotive heranzukommen. Und hätte jemand unser Flehen erhört, reißt plötzlich die Wolkendecke auf. Zuerst ist es nur ein kleiner Streifen Blau am Horizont, nach 15 min. aber verzieht sich die Suppe und der Basalt taucht aus dem Meer auf.

Am Strand:

Waschküche

Basatsteelen

Wir kommen bei schönstem Wetter am Skógarfoss an und treffen auf Mirjam Wouters, die bereits seit rund 13 Jahren mit dem Fahrrad um die Welt fährt und hier, gemütlich an ihr Bike gelehnt, im Schnee sitzt und die Sonne geniesst.

Am Skógarfoss:

Skógarfoss

Mirjam Wouters & Tim Vollmer

Nach einem Schwätzchen lassen wir den Pferdeflüsterer raushängen und fotografieren Islandponys vor atemberaubender Bergkulisse bevor wir uns zum Seljalandsfoss begeben. Auch wenn der Weg extrem glatt und gefährlich ist, kommen wir nicht drumrum, dahinter zu laufen.

Der Pferdeflüsterer:

Islandpferde

Chris Marquardt - der Pferdepflüsterer

Der Seljalandsfoss:

Seljalandsfoss

Ab jetzt verlässt uns unser Glück mit dem Wetter. Als wir am Geysir ankommen, herrscht schon wieder Schneetreiben und Waschküche. Zur Mutter aller Wasserfälle, dem Gullfoss, ist es dann nur noch ein Katzensprung. Wir klettern über die Absperrung, die der besorgte Parkranger wegen des Schneefalls über den Weg gespannt hat, hinweg und erleben ein beeindruckendes Naturspektakel. Die Nacht werde ich auf der miesesten Matratze verbringen, die ich je erlebt habe.

Der Geysir:

Geysir

Geysir

Der Gullfoss:

Gullfoss

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Iceland 2014 #3

Wetter ist aus…

Nach dem Frühstück geht es in klammen Klamotten wieder los. Wir fahren zum Strand zurück, um uns noch ein wenig mit den angespülten Eisblöcken zu amüsieren. Wir haben diesmal den Strand fast für uns allein und ich halte mich vornehm zurück, um nicht noch eine Schwimmstunde im Atlantik zu nehmen.

Eisskulpturen

Der nächste Stopp ist wieder ein Highlight: wir halten an einer riesigen Gletscherlagune. Die „blaue Zunge“ schiebt sich zwischen zwei Bergen ins Tal. Ein grandioser Anblick, dafür bin ich nach Island gekommen.

Gletscherlagune

Gletscherlagune

Leider war das dann auch der letzte erfolgreiche Halt. Es fängt an zu schneien. Und zwar richtig. Was in Deutschland den Ausnahmezustand hervorgerufen hätte, ringt den Isländern nur ein müdes Lächeln ab. Zwischenzeitlich verliere ich die Orientierung, wenn ich aus dem Busfenster schaue: Whiteout! HimmeL & Boden ist weiss.., übergangslos.., gleiche Farbe, gleiche Helligkeit. Wie der Fahrer die Straße erkennt ist mir ein Rätsel. Ein weiterer Gletscher sieht toll aus, das Wetter macht uns aber einen Strich durch die Rechnung. Wir beschliessen, ins nächste Hotel zu fahren und die Füße hochzulegen.

Whiteout – Symbolfoto:

whiteout

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Iceland 2014 #2

Der zweite Tag – Flug nach Höfn.

Der Tag beginnt früh: der Flieger wartet und wir müssen bereits um 8:00 Uhr fertig bepackt ins Taxi zum Flughafen. Es geht nach Höfn. Wegen eines unerwarteten Wetterwechsels besuchen wir heute die Eishöhlen. Nach einem ruhigen Flug und einer umso holperigeren Fahrt durch Geröll- und Lavafelder kommen wir am Gletscher an und wandern unter das Eis. Das Licht und die Strukturen im Gletscher sind einfach atemberaubend.

Unter dem Gletscher:

Auf dem Weg unter den Gletscher

Blaues Eis

Boah ey...

Schlumpfbeerenhöhle

Wir verlassen den Gletscher und erkunden die Gletscherlagune und den „schwarzen Strand“. Er besteht aus feiner schwarzen Vulkanasche. Und die wird mir noch zum Verhängnis: als ich meiner GoPro nachrenne, die mir durch eine anrauschende Welle weggespült wird, haut mir ein antreibender Eisblock von hinten die Beine weg und ich liege samt Fotorucksack wie ein dicker Käfer im Wasser. Die Feuchtigkeit werde ich bis zum nächsten Morgen nicht aus Rucksack, Equipment und Kleidung kriegen. Wenigstens ist nichts kaputt gegangen bei dem Stunt… – außer meiner Hand, die ich mir dabei an diversen Stellen aufschneide. Meine Laune ist auf dem Tiefpunkt.

Gute Fotos kosten ihren Preis

Blaues Eis

Einsam am Strand

Langzeitbelichtung

Mist...

Das Abendessen hört so schnell auf wie es angefangen hat: das Nordlicht rückt an. Jedenfalls sagt das die App auf dem iPhone. Also wieder rein in die noch nassen Sachen und ab in die Dunkelheit. Und wir werden nicht enttäuscht. Kaum stehen wir mit dem Bus neben der Landstraße in der Dunkelheit, geht der Zauber auch schon los. Das entschädigt dann doch ein wenig.

Aurora borealis

Aurora borealis

Aurora borealis

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Iceland 2014 #1

Flug ohne Hindernisse & ein Tag in Reykjavik

Island.., schon immer ein Traum von mir. Schon lange bevor ich mit der Fotografie begonnen habe, wollte ich auf diese Insel. Und nun ist es endlich soweit.
Die Anreise verläuft ohne Ereignisse. Im Flieger von Stockholm nach Reykjavik haben wir sogar WLAN und surfen entspannt in 11125m Höhe.

Cappuchino

Der erste Tag in Reykjavik

Nach einer gefühlt kurzen Nacht, entdeckt mein Fotobuddy eine kleine gemütliche Kaffeerösterei und wir sitzen mit kostenlosem WLAN bei einem wirklich leckeren Cappuccino. Ab 11:00 Uhr geht es dann an der Hallgrímskirkja vorbei zum Hafen um die ersten Fotos dieser Reise zu schiessen. Der Himmel über Reykjavik sieht toll aus. Nach ein paar anstrengenden Stunden durch die Stadt treffen wir uns am Nachmittag mit unserem Tourguide Tim Vollmer, um die Details für die Tour im allgemeinen und den folgenden Tag im besonderen zu besprechen. Der Tag endet fast wie er begonnen hat: wir sitzen gemütlich beisammen und geniessen die regionale Küche.

Bilder vom ersten Tag:

Weg ins Nichts

Am Hafen

Vor dem Marinemuseum

Regen über Reykjavik

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Iceland 2014

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, eine Art von Reisetagebuch zu schreiben und hier zu veröffentlichen. Jetzt, zwei Tage nachdem ich aus Island zurück bin, weiss ich nicht mehr was ich schreiben soll. Ich bin noch völlig überwältigt von den Einrücken dieser spektakulären Landschaft. Dieser harte Kontrast von Feuer & Eis ist einfach überwältigend.
Wenn wir auch nicht immer Glück mit dem Wetter hatten, so sind doch eine Menge toller Bilder entstanden und wir konnten sogar das Nordlicht sehen, als in der ersten Nacht die Wolkendecke aufriss.
Vielen Dank an Chris Marquardt und Tim Vollmer für die Organisation dieser besonderen Fototour.

Impressionen:
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20140306-104946
20140306-111140
20140307-121736
20140307-121806
20140307-123841
20140307-174442
Video:
Musik:

Inside Outside“ by snowflake CC BY NC

Gruppenbild:

Und weil ich mal wieder vorausgeeilt bin, hab ich das Gruppenbild verpasst. Daher gibt es ein zweites.., in der blauen Lagune.

iceland2014group

Karte:

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