In einem früheren Blogbeitrag hatte ich ja schon über ihn berichtet: meinen tollen NAS von QNAP. Ein super Gerät, wenn ich noch ne Wasserleitung dran friemeln würde könnte das Ding auch noch Kaffee kochen und abwaschen. Da bin ich mir ganz sicher.
Zwei Tage vor Silvester dann der GAU, die Lüfter schalten sich ab. Erster Gedanke: “Das haben die ja noch nie getan!?”. Nach einer kurzen Hoffnung, dass sich nur das Netzkabel gelockert haben könnte wurde der Totalausfall zur Gewissheit. Also Platten ausbauen, Originalkarton aus dem Keller holen und die Büchse zurück zum Kistenschieber bringen.
Und mit der bangen Frage zu Hause sitzen, ob die Daten auf den Platten den Crash überlebt haben. Ich war eigentlich guter Hoffnung, da sie sich zu diesem Zeitpunkt im Stand-by-Modus befunden hatten.
Eine Erste Rückmeldung dann am 2. Januar, dass das NAS beim Händler im Lager eingetroffen ist und weiter bearbeitet wird. Danach Totenstille.., bis ich nach zwei Wochen mal via Mail nachgefragt habe. Nach weiteren drei Tagen hab ich dann mal angerufen: “Ihr Gerät ist in München bei der QNAP-Vertragswerkstatt und die brauchen ca. 3 Wochen” (sinngemäß). Nach weiteren drei Tagen kam dann die gleiche Antwort noch einmal als Email.
Fazit
Der Server ist top, kaputt gehen kann immer mal was. Aber was das Verhalten im Schadensfall angeht, haben sowohl Cyberport, als auch QNAP versagt. Cyberport verkackt ganz klar bei der Kommunikation mit dem Kunden, QNAP bei den Reparaturzeiten.
Wenn es sich um eine simple USB-Festplatte handeln würde.., geschenkt. Hier geht es aber um einen Server / NAS, welches explizit als Bürolösung und für mittelständische Unternehmen beworben wird. Wenn sich dort der Server abschaltet, macht die Bude dann so lange dicht bis wieder alles läuft, oder was?! Ich bin wirklich angefressen.
Update
Heute, fast auf den Tag genau nach vier Wochen, bekam ich den Server zurück. Statt zu reparieren haben sie mir ein Neugerät geschickt. Mich hätte noch interessiert, was defekt war, dazu aber kein Wort – schade.
Die Wiederinbetriebnahme lief dann fast wie in der Werbung: alte Platten einstecken, einschalten, fertig. Zur Zeit ziehe ich noch ein Backup, ich will ja nicht noch einmal im Schadensfall auf meine Daten verzichten müssen. Das ist allerdings ein Klacks, da das NAS über geeignete Programme verfügt.
In einem früheren Blogbeitrag hatte ich ja schon über ihn berichtet: meinen tollen NAS von QNAP. Ein super Gerät, wenn ich noch ne Wasserleitung dran friemeln würde könnte das Ding auch noch Kaffee kochen und abwaschen. Da bin ich mir ganz sicher.
Zwei Tage vor Silvester dann der GAU, die Lüfter schalten sich ab. Erster Gedanke: "Das haben die ja noch nie getan!?". Nach einer kurzen Hoffnung, dass sich nur das Netzkabel gelockert haben könnte wurde der Totalausfall zur Gewissheit. Also Platten ausbauen, Originalkarton aus dem Keller holen und die Büchse zurück zum Kistenschieber bringen.
Und mit der bangen Frage zu Hause sitzen, ob die Daten auf den Platten den Crash überlebt haben. Ich war eigentlich guter Hoffnung, da sie sich zu diesem Zeitpunkt im Stand-by-Modus befunden hatten.
Eine Erste Rückmeldung dann am 2. Januar, dass das NAS beim Händler im Lager eingetroffen ist und weiter bearbeitet wird. Danach Totenstille.., bis ich nach zwei Wochen mal via Mail nachgefragt habe. Nach weiteren drei Tagen hab ich dann mal angerufen: "Ihr Gerät ist in München bei der QNAP-Vertragswerkstatt und die brauchen ca. 3 Wochen" (sinngemäß). Nach weiteren drei Tagen kam dann die gleiche Antwort noch einmal als Email.
Fazit
Der Server ist top, kaputt gehen kann immer mal was. Aber was das Verhalten im Schadensfall angeht, haben sowohl Cyberport, als auch QNAP versagt. Cyberport verkackt ganz klar bei der Kommunikation mit dem Kunden, QNAP bei den Reparaturzeiten.
Wenn es sich um eine simple USB-Festplatte handeln würde.., geschenkt. Hier geht es aber um einen Server / NAS, welches explizit als Bürolösung und für mittelständische Unternehmen beworben wird. Wenn sich dort der Server abschaltet, macht die Bude dann so lange dicht bis wieder alles läuft, oder was?! Ich bin wirklich angefressen.
Update
Heute, fast auf den Tag genau nach vier Wochen, bekam ich den Server zurück. Statt zu reparieren haben sie mir ein Neugerät geschickt. Mich hätte noch interessiert, was defekt war, dazu aber kein Wort - schade.
Die Wiederinbetriebnahme lief dann fast wie in der Werbung: alte Platten einstecken, einschalten, fertig. Zur Zeit ziehe ich noch ein Backup, ich will ja nicht noch einmal im Schadensfall auf meine Daten verzichten müssen. Das ist allerdings ein Klacks, da das NAS über geeignete Programme verfügt.